SPD-Landtagskandidatinnen stellen sich vor

BONNDORF. In der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Bonndorf (wir berichteten bereits) stellten sich die SPD-Kandidatinnen für die Landtagswahl 2021 (Wahlkreis Freiburg Ost) vor.

Aus Stegen bei Kirchzarten kommt die 36-jährige Jennifer Sühr, die sich als Erstkandidatin zu den bevorstehenden Landtagswahlen bei den Bonndorfer Sozialdemokraten vorstellte. Die zweifache Mutter stammt ursprünglich aus Lenzkirch-Saig, ist Sozialarbeiterin B.A./ Schwangerschafts- und Familienberatung, und unterhält enge Beziehungen zu Bonndorf. Ab Juli wird sie als Nachrückerin dem Kreistag Breisgau-Hochschwarzwald angehören. Für sie ist der ländliche Bereich besonders wichtig. Nach Sührs Aussage wurde hier in der letzten Zeit viel verpasst. Ihr sind nach eigenen Angaben viele politische Themen wichtig, etwa Vereinbarkeit von Familie und Beruf und soziale Gerechtigkeit. Sie möchte ihr Wissen um gerechte Arbeitsbedingungen, Chancengleichheit oder Wohnungsnot auf Landesebene einbringen. Zudem sind ihr öffentliche Daseinsvorsorge sowie das Zusammenleben der Generationen und Nationalitäten wichtig. Einen weiteren Themenkomplex bildet die Vereinbarung von Ökologie und Sozialdemokratie.

Mia Sanner (33 Jahre), Zweitkandidatin, wohnt seit vier Jahren in Löffingen und hat ebenfalls zwei Kinder. Schon 2004 trat die gebürtige Hessin in die SPD ein und hat sich seither vielfältig kommunalpolitisch engagiert. So war sie in Schleswig-Holstein in Ratsversammlung und Kreistag ihres damaligen Wohnortes tätig und setzte sich dort für die soziale Gerechtigkeit ein. Derzeit ist Mia Sanner in Freiburg im letzten Studienjahr zur Schauspielerin. Die Kulturpolitik ist daher für sie eines der Themen, die sie besonders interessiert. Als gelernte Steuerfachangestellte ist sie jedoch ebenso in Finanzthemen bewandert. Erfahrungen in den Bereichen Energie, Klima und Bildung runden ihr Profil ab. Ihr größtes Anliegen ist zu zeigen, dass Politik verschiedene Gesichter haben kann. Sanner will sich dafür stark machen, dass der Hochschwarzwald nicht abgehängt wird.

Quelle: Badische Zeitung vom 27. März 2020

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