Die Landesgeneralsekretärin verlautbart…

Es ist mein Anspruch als Generalsekretärin, offen und ehrlich mit euch zu kommunizieren. Deshalb möchte ich ganz ehrlich sagen, dass die gestrigen Umfragewerte von Infratest dimap im ARD-Deutschlandtrend uns allen kurzzeitig einen Schlag in die Magengrube verpasst haben. Sie sehen uns bei lediglich 20 Prozent und die CDU/CSU bei 37 Prozent. Wichtig ist es, diese Zahlen einzuordnen – nicht um die Lage zu beschönigen, sondern um einen realistischen Blick darauf zu bekommen, wo wir aktuell stehen.es ist mein Anspruch als Generalsekretärin, offen und ehrlich mit euch zu kommunizieren. Deshalb möchte ich ganz ehrlich sagen, dass die gestrigen Umfragewerte von Infratest dimap im ARD-Deutschlandtrend uns allen kurzzeitig einen Schlag in die Magengrube verpasst haben. Sie sehen uns bei lediglich 20 Prozent und die CDU/CSU bei 37 Prozent. Wichtig ist es, diese Zahlen einzuordnen – nicht um die Lage zu beschönigen, sondern um einen realistischen Blick darauf zu bekommen, wo wir aktuell stehen.

  • Es gab in dieser Woche drei weitere Umfragen. Wir stehen bei ihnen zwischen 23 und 24 Prozent. Die Zahlen von Infratest dimap sind ein Ausreißer.
  • Bei den heute veröffentlichten Werten der Forschungsgruppe Wahlen liegen wir bei 23 Prozent (+1) und CDU/CSU bei 36 Prozent (-2).
  • Die Forschungsgruppe Wahlen erhebt darüber hinaus die „politische Stimmung“. Sie bezieht langfristige Parteipräferenzen nicht mit ein und zeigt damit ein unmittelbareres Bild. Hier haben wir heute um vier Prozentpunkte auf 28 Prozent zugelegt, die CDU kam nur noch auf 34 Prozent und ist um fünf Punkte gefallen. Bei dieser politischen Stimmung verbesserten wir uns in den letzten drei Wochen um insgesamt sechs Prozentpunkte, CDU/CSU verloren im gleichen Zeitraum acht Punkte.
  • Eine Gewichtung bei Umfragen anhand langfristiger Parteipräferenzen hat ihre Berechtigung und wir stellen diese auch nicht grundsätzlich infrage. Schwierig wird es, wenn aufgrund der Gewichtung ein erkennbar positiver Stimmungsumschwung für die SPD in der Berichterstattung plötzlich zum Absturz der SPD wird.

Lasst uns die nächsten neun Tage dazu nutzen, mit aller Kraft für unsere SPD zu werben. Es gibt immer noch eine hohe Anzahl an unentschlossenen Wählerinnen und Wählern und wir haben einen positiven Stimmungsumschwung im Rücken. Die letzten Wahlen haben sich in den vergangenen Jahren immer auf den letzten Metern entschieden.

Eure Luisa

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