Die Bundestagsabgeordnete berichtet…

Mindestlohn für Azubis auf den Weg gebracht, BaFöG erhöht und volles Wahlrecht für Menschen mit Behinderung – die vergangene Sitzungswoche stand ganz im Zeichen einer starken sozialdemokratischen Politik für die Menschen in unserem Land. Es ist die SPD-Bundestagsfraktion, die sich immer wieder für die besagten Themen stark gemacht hat und sich damit durchsetzen konnte. Diese Erfolge dürfen auch kommuniziert werden!

Natürlich standen auch weitere Themen in der vergangenen Woche zur Debatte im Deutschen Bundestag. Für mich war dabei insbesondere interessant, wie wir das Thema Digitalisierung in der Landwirtschaft weiter voranbringen können.

Auch im Wahlkreis war einiges am Wochenende los. Am Samstagvormittag ging es zunächst nach Albbruck, um mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Sperrung der Albtalstraße und den aktuellen Stand zu sprechen. Neben den Bürgermeistern Carsten Quednow (Görwihl), Stephan Bücheler (Dachsberg) und Adrian Probst (St. Blasien) und dem Landrat Dr. Martin Kistler kamen auch viele Bürgerinnen und Bürger, die Ihrem Unmut über die Dauer der Sperrung zum Ausdruck brachten. Zwei Dinge sind mir jetzt wichtig: Es muss regelmäßig und transparent über die Entwicklung berichtet werden. Außerdem müssen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Umweltverbände früh miteinbezogen werden, damit es im Planfeststellungsverfahren nicht zu Verzögerungen kommt. Außerdem müssen wir mit Blick auf die Wiedereröffnung sicher gehen, dass die Albtalstraße wieder erkennbar und keine komplette Betonwand wird. Im Anschluss an Albbruck ging es für mich zur Maihock meines SPD-Ortvereins nach Lauchringen und anschließend zum KiRoLi-Wohltätigkeitsball.

Am Sonntag habe ich mich dem Kirchstreiks protestierenden Frauen von Maria 2.0 in Lauchringen angeschlossen. Die Frauen fordern die gleichwertige Behandlung von Männern und Frauen in der katholischen Kirche und den Zugang zu Weiheämtern. Ich bin auch davon überzeugt, dass Kirche nur dann eine Zukunft hat, wenn sie sich mehr öffnet und mit der Weiterentwicklung der Gesellschaft Schritt hält. Anschließend habe ich mich auf den Weg zu „Run for Europe“ in Breisach gemacht. Mir war es wichtig auch vor dem Hintergrund der anstehenden Europawahl noch mal eine Lanze für unseren Kontinent und unsere demokratischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zu brechen und mit den Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen und für Europa zu werben. Hier halte ich es ganz mit dem Wahlslogan der SPD: EUROPA IST DIE ANTWORT!

Rita Schwarzelühr-Sutter

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